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Fabotec

Seit der Gründung des Unternehmens 2013 liegt der Fokus auf der Entwicklung eines innovativen Systems zur Herdüberwachung.


Ziel ist es, das Risiko von Küchenbränden und Personen- u. Vermögensschäden zu vermindern. Die bisherige Marktresonanz bestärkt uns, unsere Ideen tatkräftig umzusetzen. Wir freuen uns - und sind auch ein bisschen stolz, dass wir nun mit dem SSM200 ein führendes System anbieten können.


Auch zukünftig haben wir noch viel vor. Mit unseren starken Partner aus der Smart-Home Welt, Herstellern der Küchenbranche und Experten aus dem AAL-Bereich arbeiten wir gemeinsam an Lösungen in denen unser System eine wichtige Komponente darstellt.


Die "Geschichte": Daniels Traum

Daniel hatte einen schlechten Traum.


Seine etwas duselige Oma, die total gern kochte, hatte ihm wie jeden Abend vorm Schlafengehen etwas vorgelesen, aber ihm versprochen vorher noch einen leckeren heißen Kakao zu machen. Als die Geschichte mit Thomas und den Räubern gerade richtig spannend war, sprang sie plötzlich auf, stürzte die Treppe runter in die Küche und schrie ganz laut. Die Milch war übergekocht, angebrannt, sie war nicht mehr zu genießen und der ganze Herd war total versaut. Oma hatte sich dann beruhigt, heute leider keinen Kakao mehr, sauber machen morgen. Kuss. Schlaf gut.


In seinem Traum war alles viel schrecklicher. Da brannte plötzlich die ganz Küche, die Oma selbst

stand in Flammen und schrie ganz fürchterlich – schweißgebadet wachte Daniel auf. Gott sei Dank nur ein Alptraum.


Der machte ihm aber so zu schaffen, daß er am nächsten Tag seinem Onkel Friedrich davon erzählte.

Onkel Friedrich wusste immer Bescheid, wenn es um Tüfteleien ging und hatte ihm schon ganz viele Sachen erklärt, wie die funktionieren. Die Beiden setzten sich also zusammen und überlegten, was für eine Maschine man denn erfinden müsste, damit Oma nicht so etwas wie im Traum passiert.


Gefährlich wird´s immer dann, wenn´s am Herd so heiß wird, dass es brennen kann – also müssen wir irgendwie herausbekommen, wie die Temperatur ist, meinte Onkel Friedrich. Dann müssen etwas schaffen, was den Herd ausmacht, wenn´s gefährlich wird. Denn wenn Du ein Streichholz ausbläst, passiert auch nichts mehr Schlimmes. Wir brauchen also ein Thermometer. Aber es könnte dazu auch gefährlich qualmen, so daß Oma ersticken könnte. Auch das müssen wir irgendwie rauskriegen.


Das war ja spannend! Daniel konnte in der Schule gar nicht richtig aufpassen, weil er immer versuchte sich vorzustellen, wie das funktionieren könnte. Ja, das war´s: das Thermometer müsste dem Strom sagen, „hör mal auf“, wenn´s zu heiß wird. Und genauso müsste es die Qualmnase machen. Onkel Friedrich weiß bestimmt, wie sowas hinzukriegen ist.


Nach der Schule vergaß Daniel seine Schularbeiten, rannte zu Onkel Friedrich, der in der Sonne döste und berichtete ihm von seinen Gedanken. Da hast Du ganz recht, brummte er. Ich hab´ auch schon eine Idee, wie das gehen könnte. Stell´ Dir einfach vor, das Thermometer könnte mit dem Strom telefonieren. Und ihm immer rechtzeitig sagen: stopp, jetzt ist es zu heiß oder die Qualmnase meldet: es qualmt. Und der Strom versteht das und macht ganz schnell Pause. Ja super! rief Daniel.


Dann müssen wir uns noch überlegen, sagte Onkel Friedrich, wann es eigentlich wirklich gefährlich wird. Denn wenn Oma in der Küche mit Ihren Töpfen tobt und ganz genau sieht und riecht, wie weit die Würstchen sind und ob die Bratkartoffeln anbrennen – dann hat sie ja alles im Griff und das Telefon kann still bleiben. Unsere Maschine muss aber genau dann ganz wach sein, wenn Oma mal ein paar Kräuter im Garten holt und mit Mareike von nebenan zu klönen beginnt. Das kann bekanntlich länger dauern und da muss unsere Maschine im Ernstfall mit dem Strom telefonieren.


Oh ja, das ist toll, freut sich Daniel. Könnte man nicht vielleicht eine laute Glocke tönen lassen, wenn´s beginnt gefährlich zu werden, um Oma zu warnen. Dann kann sie schnell kommen, nachsehen, vielleicht die Pfanne niedriger stellen und so. Das ist eine prima Idee, meinte Onkel Friedrich, aber wenn´s sie die Glocke nicht hört, dann muss auf jeden Fall telefoniert werden. Stimmt, meinte Daniel.


In den nächsten Monaten tüftelte Onkel Friedrich mit Daniel als seinem Assistenten jedes Wochenende an ihrer Wunder-Maschine herum. Zwischendurch brannte Omas Milch dreimal an und selbst bei Mutti stank mal die ganze Küche wegen total verbrutzelter Bratkartoffeln. Aber es passierte nichts Schlimmes.


Als Onkel Friedrich mit allem fertig war, rief er Daniel zu sich und zeigte ihm Alles. Der strahlte wie ein Honigkuchenpferd und rannte sofort zu seiner Oma. Die verstand nichts, lächelte ihm aber zu und meinte, das wäre sicher gut für Alle.


Bald wusste Oma, was die Glocke ihr läutete und selbst Mutti fand das Ganze doch nicht unpraktisch. Daniel war riesig stolz, weil er es ja eigentlich war, der die Maschine erfunden hatte.


Ich würde so gerne mal fliegen, sagte Daniel viele Wochen später zu Onkel Friedrich. Na ja, meinte der, da müssen wir mal überlegen…